Bildcollage aus dem Naturpark Rothaargebirge
Naturpark Rothaargebirge

Der Naturpark

Die Lage, die Landschaft und das Klima
Die Ruhrquelle
Die Ruhrquelle
Der Naturpark Rothaargebirge breitet sich auf einer Fläche von 1355 qkm auf dem Dach Westfalens aus. An den Hängen des Asten - Massivs mit dem Kahlen Asten (841 m) und den Bergen des Wittgensteiner Berg- und Waldlandes sowie des nördlichen Siegerlandes finden Sie die Quellen einer Vielzahl von Flüssen. Ruhr, Eder, Sieg, Lahn, Lenne und viele andere ziehen von hier sternförmig in die Landschaft.

Erfrischende Sommer und in den Höhenlagen schneesichere Winter prägen das gesunde Reizklima.

Hier auf dem Dach Westfalens, im "Astenturm", befindet sich auch das viel besuchte >> Info-Zentrum des Naturparks mit Informationen zu Freizeit und Naturschutz und der "Heidelehrpfad".

Seinen Namen führt der Naturpark nach dem "Rothaargebirge", das sich dem Astengebirge in südwestlicher Richtung sanft abfallend anschließt.

Das Naturparkgebiet ist ein großes Waldland. Dunkles Grün der Fichtenforste wechselt mit helleren Buchenbeständen. Die Hochebenen von Winterberg und Niedersfeld werden von Bergheiden überzogen.

Kultur und das schon immer
Auf dem Rothaarkamm verläuft nicht nur die Wasserscheide zwischen Rhein und Weser. Er war auch Konfessions-, Sprach- und Territorialgrenze zwischen den ehemaligen Grafschaften Witt-genstein, Nassau-Siegen und dem kurkölnischen Sauerland.

Die Ginsburg
Die Ginsburg
Eine Vielzahl von Burgen, Schlössern, Klöstern und Kirchen sind Zeugen historischer Vergangenheit und Hüter eines reichhaltigen Kulturgutes. Die bedeutenden Beispiele sind u.a. das Kloster Grafschaft (1072), die Schlösser in Bad Berleburg und Bad Laasphe oder die Eisenstraße zwischen Lützel und Lahnhof. Unzählige Museen, malerische Altstädte teils in typischem Fachwerk und schmucke Dorfbilder künden vom Leben und Wirken vergangener Zeiten.

Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Kleingewerbe, besonders in der Eisen-, Stahl- und Holzverarbeitung sicherten über Jahrhunderte das Einkommen der Bewohner. Heute sichern eine mittelständische Industrie und eine vielseitige Fremdenverkehrsstruktur das Einkommen und Leben der Menschen im Naturpark.

Tradition, kulturelle Veranstaltungen, Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie weiterbildende Institute und Einrichtungen machen hier das Leben lebenswert.

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